-einige Beiträge aus der Gemeinde-
(20.11.2011)
Am Sonntag des 20.November machte sich wieder eine Gruppe der Pfarrei auf den Weg in das koptisch-orthodoxe Kloster bei Höxter. Nach herzlicher Begrüßung des Bischofs und einem Kaffeetrinken im Speisesaal folgte der Rundgang durch das Kloster, wobei Bischof Damian auf jeden Baufortschritt seit dem letzten Besuch der Gemeinde und der Pfarrei aufmerksam machte. Anschließend folgte das gemeinsame Gebet in der Kapelle mit original koptischem Weihrauch. Nicht zu vernachlässigen ist zudem auch die Berichterstattung des Bischofs über die politsche Entwicklung in Äqypten, welche sehr beängstigend ist. Vielen Dank, Bischof Damian, für den Nachmittag im koptischen Kloster bei Höxter.
(04.11.2011)
So beginnt der Refrain eines wunderschönen Wallfahrtsliedes aus La Salette (Frankreich), das zu den abendlichen Lichterprozessionen gesungen wird. Jedoch nicht nur in La Salette, sondern auch in Elbingerode wurde dieses Lied letztens mit Freude gesungen. So auch am Freitag, dem 4. November 2011 zu einem "Gemeinde im Gesprächsabend". An diesem Abend berichtete der Halbkreis über seine Fahrt nach La Salette, einem französischen Marienwallfahrtsort im August dieses Jahres. Nach der wöchentlichen Andacht begann der Vortrag. Den Einstieg bildete ein Dokumentarfilm über das Ereignis der Erscheinung, die historischen Gegebenheiten, sowie die Entwicklung des Wallfahrtsortes bis in die Neuzeit. Danach folgte der Bildervortrag, referiert von einigen Halbkreismitgliedern. Hierbei wurden neben vielen Bilder auch Anekdoten und Erfahrungen ausgetauscht. Zum Abschluss wurde das eingangs erwähnte Wallfahrtslied gesungen.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Halbkreises, dem Patronat la Salette, sowie vielem Anderen finden Sie auf folgender Internetseite:

(10.10.2011)
Bereits im frühen Mittelalter führte ein Pilgerweg von Wernigerode/Nöschenrode kommend durch Elbingerode vorbei an der Andreaskirche in Lüttgenbodfeld zur Trogfurter Brücke in Richtung Nordhausen. Dieser Weg wurde besonders in Jahreszeiten bevorzugt, in denen im Vorharz die Wege durch Überschwemmungen unpassierbar waren. Auf diesem Pilgerweg waren am vergangenen Sonntag auch wieder zahlreiche Pilger aus Elbingerode und Wernigerode unterwegs, um bei einer Andacht an der Ruine der ehem. Andreaskirche und einem anschließendem gemütlichen Picknick an diesem Ort zu verweilen. Ein kurzer Vortrag zur Geschichte der Entstehung von Elbingerode gehört schon zu dieser Tradition. Der nächste Pilgerweg findet im Herbst 2012 statt. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!
(02.08.2011)
Am 30.09.2011 fand ein spontanes "Gemeinde im Gespräch" statt, bei dem besonders die geplante Renovierung und Neugestaltung der katholischen Kirche im Vordergrund stand. Pfarrer Winfried Runge informierte die Gemeinde über den derzeitigen Stand der Planungen. Eine Architektin konnte anschließend technische Details erklären. Nach einem lebendigen Austausch mit der Gemeinde, blicken wir nun gespannt auf die weiteren Entwicklungen zur Renovierung unserer katholischen Kirche am Friedhof in Elbingerode.
(19.06.2011)
Eine Reise durch Vietnam konnten am Freitag, den 18.06.2011, zahlreiche Gemeinde- und Pfarreimitglieder miterleben. Im Rahmen eines Bildervortrages von Klaus Kunth ging es im Gemeindehaus am Goetheplatz erst kurz durch die Geschichte des Landes und dann auf eine Reise von Nord- nach Südvietnam, bei der der Referent zu "fast(!)" jeder Stadt etwas großartiges zu berichten wusste. Ein besonderes Augenmerk lag auf der katholischen Kirche in Vietnam, zu der ca. acht Prozent der Bevölkerung angehören und somit die viertgrößte katholische Bevölkerung Asiens ist. Es gibt mitlerweile 26 Diözesen, darunter drei Erzdiözesen.
Nach fast 2 Stunden Bildern und Karten blieb anschließend auch noch Zeit mit den Gästen aus Vietnam (heute in Deutschland lebend) ins Gespräch zu kommen und weitere Informationen aus erster Hand zu erfahren. Vielen Dank für den schönen Abend. Wir freuen uns schon auf den nächsten Reisebericht, vielleicht ja über Rumänien?
(06.06.2011)
Die Gemeinde feierte an Christi Himmelfahrt mit Mitgliedern der Pfarrei St.Bonifatius und Urlaubern aus der Region den ersten Gottesdienst seit über 700 Jahren an der Ruine der St.Andreaskirche im Lüttgenbodfeld bei Elbingerode.
Hier befand sich ehemals eine Niederlassung von Siedlern aus dem unteren Elbegebiet, die sich zur Zeit der frühmittelalterlichen Binnenkolonialisierung nahe dem heutigen Elbingerode niedergelassen hatten und an dieser Stelle besonders Bergbau und Eisenverhüttung betrieben. Ihre Kirche war dem Hl.Andreas geweiht. Bis etwa 1300 wurden für die dortige Dorfgemeinde Gottesdienste gehalten. Dem Pfarrer des neu gegründeten Elbingerode unterlagen später neben der Betreuung der dortigen Gemeinde auch die von St.Andreas in Lüttgenbodfeld. Bischof Vollrad von Halberstadt, zu dessen Bistum Elbingerode gehörte, ermahnte 1258 die Gemeinde, den Pfarrer nach Lüttgenbodfeld zu begleiten wegen der Gefahr des Weges und des Schutzes seines Eigentums. Ein Tal unweit des Weges trägt noch heute den Namen "Schnapphahnsgrund". Der Bischof verspricht in seinem Ablassbrief jedem für die Begleitung einen zehntägigen Erlaß der Buße für seine Sünden.
Zum Gottesdienst an Christi Himmelfahrt pilgerten ein großer Teil der Gläubigen des Oberharzes zur wüsten Andreaskirche im Lüttgenbodfeld. Dort konnte unter einem großen Zelt ein feierlicher Gottesdienst mit Pfarrer Gerhard Ernst aus Osterwieck gefeiert werden, in dessen Predigt besonders Glaubenszeugnisse im Mittelpunkt standen. Desweiteren verwies er auf die große Bedeutung der ehem.Andreaskirche für die Gemeinde in Elbingerode und die gesamte Pfarrei St.Bonifatius Wernigerode. Die Jugend des "Halbkreises" gestaltete feierlich den Gottesdienstort, an dem heute leider nur noch Mauerreste der einstigen frühromanischen Kirche erkennbar sind. Der Tag klang aus mit einem ausgiebigen Picknick im Sonnenschein zusammen mit allen Gästen.

(22.05.2011)
Zum 7. Gemeinde im Gespräch begrüßten wir Diakon Wolfgang Gerlich aus Magdeburg. Er hielt uns einen sehr ausführlichen, tiefgreifenden und wiederum auch geistig erneuernden Vortrag über "Maria die Mutter Gottes und Mutter der Glaubenden". In knapp zwei Stunden die sicherlich keinem zu lang wurden, spannte er einen Bogen zur Geschichte Mariens, ausgehend von der Berufungsgeschichte in der hl. Schrift über die Glaubenslehren der Kirche, bis hin zu ausgewählten Erscheinungen und ihren Botschaften, bei der sie bis in unsere heutige Zeit zu allen Menschen spricht. Durch einen regen Austausch zwischen der Gemeinde und dem Diakon konnte eine lockere und doch intensive Beschäftigung mit dem Thema stattfinden. Schon heute freuen wir uns auf eine Fortführung des Themas, bei der wir mit großer Sicherheit wieder Diakon Gerlich begrüßen dürfen.
Einen nahezu runden Abschluss bot der Sonntagsgottesdienst mit Pfarrer Gerhard Ernst, der eine Vielzahl von Gedanken nocheinmal in seiner Predigt hervorhob und wiederrum die Wichtigkeit der "Mutter Gottes und Mutter der Glaubenden" im Leben eines Jeden betonte. Vielen Dank allen Beteiligten!
(02.04.2011)
Seit Anfang April stellt sich nun der Halbkreis auf einer eigenen Internetseite vor. Vielen Dank an alle, die Energie und Ideen in die Gestaltung eingebracht haben. Die Internetseite finden Sie unter: -> Der Halbkreis stellt sich vor... <-

(01.04.2011)
Unter diesem Motto durfte die Gemeinde mit Gästen aus Nah und Fern am 01.04.2011 im Rahmen der Vortragsreihe "Gemeinde im Gespräch" P. Antonius Pfeil OSB, Prior der Huysburg, begrüßen.
Wie immer begann auch dieser Gesprächsabend mit der wöchentlichen Andacht "Zeit für ein Gebet" am Abend in der kath. Kirche am Friedhof. An diesem Freitag konnte eine eucharistische Vesper gefeiert werden, wie sie auch auf der Huysburg im Rahmen des Stundengebetes gestaltet wird.
Im Gemeindehaus begann P. Antonius seinen Vortrag mit einem kurzen Abriss über die Entstehung und Entwicklung des Möchtums, wobei natürlich das Leben des Ordensgründers Benedikt von Nursia eine besondere Rolle spielte. Die anschließend angesprochene "Regel des Hl. Benedikt" stellte das Zentrum des Gesprächsabend dar, wobei es P. Antonius gelang die Inhalte auf das heutige Leben zu projizieren und kurze Impulse für den Alltag zu geben. Ein Leben aus dieser Regel ist also nicht nur für das gottgeweihte Leben, sprich Möchtum etc. interessant, sondern kann Anreiz für jeden Christen sein.
Vielen Dank an Pater Antonius für die gestaltete Vesper und den anschließenden Gesprächsabend!
(27.02.2011)
"Halbkreis" tagt, diskutiert, plaudert, kocht und isst mit P. Hösl SJ!
Am Samstag, den 26.02.2011 fand im Konferenzraum des Pfarrhauses, St. Michael Göttingen, ein Workshop des "Halbkreises" zum Thema "Eucharistie" statt: Wie entstand die Messe, alias Eucharistiefeier, alias Abendmahl? Was bedeutet Transsubstantiationslehre? Wodurch unterscheidet sich katholisches Eucharistie- von evangelischen Abendmahlsverständnis? usw. Pater Manfred Hösl SJ hielt den Vortrag über die vielbeschworene "Mitte des Glaubens". Der mitgebrachte Smarties - Kuchen bot ein hervorragendes Anschauungsmaterial...
Nach zwei Stunden Input war dann eine Pause dran und schon bald wurde gekocht: Pasta mit Pesto und Salat - der Pfarrer spendete die Getränke! Ein toller Tag in Göttingen, der bereits am frühen Nachmittag mit der Taufe von zwei "Michaelianern" begann. Wir danken P. Hösl SJ für den Tag in St. Michael und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen, sowie auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit ihm und der Gemeinde in Göttingen.

(12.02.2011)
Am Wochenende vom 11- 13.02.2011 durfte die Gemeinde Jugendliche aus der katholischen Hochschulgemeinde Halle/Saale begrüßen. Diese verbrachten in Elbingerode ein Chorwochenende und gestalteten den Gottesdienst am Samstagabend. Besonderer Dank gilt Pfarrer Marco Vogler, der den Gottesdienst zelebrierte. Für alle Anwesenden war es ein besonderer Abend, einem Chor zu lauschen, der es verstand die Hl. Messe zu einem wahren Gotteslob werden zu lassen. Vielen Dank allen Beteiligten. Wir freuen uns schon heute auf ein "Wiederhören".

(23.01.2011)
Am Freitag, den 21.01.2011 fand im Gemeindehaus der "5. Gemeinde im Gespräch" -Abend statt. Der Abend begann mit der wöchentlichen Andacht zum Wochenschluss in der Kirche. Anschließend versammelten sich alle im Gemeindehaus. Dort berichtete Pfarrer Runge über seinen Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Viele Hunderte Kilometer pilgerte er in vier Wochen durch Spanien. Von vielen Eindrücken und Erlebnissen entlang des Weges berichteten seine Bilder. Begleitet wurde sein Bericht von vielen spirituellen Erfahrungen die er auf dem Weg machen durfte.
Vielen Dank an Pfr. Runge, für den informativen und auch heiteren Abend. Bei dem Ein- oder Anderen löste es doch sicher eine Sehnsucht aus, selbst eine Auszeit zu nehmen. Bietet doch eine solche Zeit für jeden Menschen eine Möglichkeit sein Leben neu zu gestalten oder auch dankbar zu überblicken.
(08.01.2011)
Der Halbkreis hat sich am Freitag, den 07.01.2011, zu einem ersten Treffen in diesem Jahr im Gemeindehaus in Elbingerode versammelt. Der Abend begann mit der Teilnahme an der wöchtlichen Abendandacht der Gemeinde in der Kirche. Anschließend waren alle zu einem festlichen Abendessen im Gemeindehaus eingeladen.
Im Rahmen dieses Abends konnten zugleich Termine abgesprochen und Aktivitäten geplant werden.
Freuen wir uns bereits heute auf ein ereignisreiches Jahr im Rahmen des Halbkreises.

Übrigens: Der Halbkreis trifft sich i.d.R. monatlich im Gemeindehaus Elbingerode. Jede(r) ist herzlich eingeladen!
(26.12.2010)
Am 24.12.10 feierte die Gemeinde mit vielen Gästen aus Nah und Fern in einer feierlichen Christmesse am Hl. Abend die Geburt Jesu.
"So wie die Hirten die Botschaft des Engels vernahmen, so wollen auch wir als Gemeinde aufbrechen und Christus an der Krippe begegnen...", hieß es in den ersten Sätzen der mittlerweile schon traditionellen Ansprache von Jugendlichen und einiger Gemeindemitglieder zu Beginn der Christmesse. Die zahlreichen Gläubigen konnten einen Gesprächswechsel von Hirten miterleben, die ihre Geschichte des doch manchmal sehr steinigen und steilen Weges zur Krippe erzählten. Auch der Weg im Glauben ist oft steinig und steil, zeigte der Vergleich der Jugendlichen mit dem eigenen Glaubensweg. Es folgte daraufhin die feierliche Liturgie der Geburt Christi.
Auf diesem Weg sei den vielen Helfern gedankt, die die Kirche geschmückt und den Abend vorbereitet haben. Vielen Dank auch an Pfr. Runge, der die Liturgie feierte und abschließend die weihnachtlichen Grußworte von Bischof Damian, dem Bischof der koptisch orthodoxen Kirche in Deutschland, verlas, zu dem die Gemeinde eine enge Beziehung pflegt.
(04.12.2010)
Am 04.12.2010 feierte die Gemeinde ihr Patrozinium, welches mit einem festlichen Gottesdienst begann. Ein feierliches Luzernar gab der Liturgie eine besondere Bedeutung.
Zur Person des Hl. Andreas:
Andreas war zunächst ein Jünger des Täufers Johannes, der ihn zu Jesus schickte. Zusammen mit seinem jüngerem Bruder Simon Petrus schloss sich Andreas nach dem Wunder des reichen Fischfangs ganz Jesus an. Später soll er als Missionar im Gebiet des Schwarzen Meeres und in Griechenland gewirkt haben. In der griechischen Stadt Patras ließ ihn Nero Statthalter Ägeas im Jahr 60 hinrichten- an einem schrägen Kreuz, das seither Andreaskreuz heiß.
Nach dem Gottesdienst konnte der Abend mit Speis und Trank in unserem Gemeindehaus am Goetheplatz ausklingen. Zudem gab es einen Adventsbasar, dessen Erlös der Stiftung "Netzwerk Leben" zu Gute kam.
Vielen Dank an Alle, die diesen Abend gestaltet haben.
(26.11.2010)
Noch ist die Krippe leer..., aber wir wissen: Gott wird Mensch- als ein Kind in der Krippe.
Er begegnet den Sorgen und Nöten, der Armut, der Machtlosigkeit und dem Elend, dass Menschen gefangen hält.
Im Rahmen der Freitags-Andacht am 26.November wurde die diesjährige Adventsaktion der Gemeinde St. Andreas eröffnet.
Im Zentrum steht in dieser vorweihnachtlichen Zeit eine leere Krippe, die die Gemeinde und Gäste einlädt Fürbitten, Hoffnungen, kleine Gebete und Anliegen, die uns in dieser Adventszeit besonders bewegen, zu formulieren und hineinzulegen. Die Gedanken werden dann anonym in die wöchentliche Andacht eingebunden.

(21.11.2010)
Der "4. Gemeinde im Gesprächsabend" fand am 20. November. 2010 statt. Hierzu begrüßten wir Pater Manfred Hösl SJ aus Göttingen, der mit uns zu Beginn einen feierlichen Gottesdienst feierte.
Dieser Gottesdienst stand ganz unter dem Thema "Alpha und Omega" (Anfang und Ende). Zur Predigt ließ Pater Hösl SJ einen kleinen Text an jeden austeilen, bei dem alle Buchstaben durcheinander geschrieben waren. Einzig und allein der erste und letzte Buchstabe waren am richtigen Platz.
Der Text ist deshalb lesbar, weil das menschliche Gehirn nicht jeden einzelnen Buchstaben liest, sondern das Wort als Ganzes. Der Jesuit beschrieb weiterhin, dass unser Leben auch oft wie ein "Buchstabensalat" ist. Oft wissen wir die Zeichen der Zeit nicht zu deuten, bzw. kämpfen mit Herausforderungen im Leben die uns Angst machen. - Aber: kann man dem Leben trotzdem einen Sinn abgewinnen, das Leben trotzdem "lesen" verstehen? Wichtig ist, dass Ausgangspunkt und Zielpunkt stimmen. Denn wenn ich weiß wo ich herkomme und wenn ich weiß wohin ich gehe, dann lässt sich auch in so manchem Buchstabensalat ein Sinn sehen.
Jesus selbst sagt: "Ich bin das Alpha und das Omega"... Jesus bezeichnet sich selbst als der erste und der letzte Buchstabe. Wer deshalb weiß, dass er in Christus seinen Ursprung und sein Ziel hat, der kann in seinem Leben einen Sinn erkennen. Damit das Leben als Ganzes stimmt, auch mit allen Problemen und Sorgen, braucht es nur das A und O, also Christus. Mit dem feierlichen Segen entließ Pater Hösl alle Anwesenden in den Abend, der aber noch lange nicht zu Ende sein sollte.
In unserem Gemeindehaus am Goetheplatz, nach einem kurzen Imbiss, sprach Pater Hösl zum Thema der "fünf Sprachen der Liebe", die er auf wunderbare, lustige Art und Weise zu vermitteln wusste. Auch der christliche Bezug zu den Sprachen wie Lob und Anerkennung; Zweisamkeit; Geschenke; Hilfsbereitschaft und Zärtlichkeit durfte nicht fehlen.
Für diesen tollen Abend, mit den vielen persönlichen Worten und die wertvolle Zeit die Pater Hösl SJ mit uns verbrachte bedanken wir uns herzlich und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!
(19.09.2010)
Am 19.09.2010 pilgerte wieder eine größere Gruppe der Gemeindemitglieder zur alten St. Andreaskirche im Lüttgenbodfeld auf. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten wir uns am Kreuz, dass im Jahr 2005 mit Spanischen Jugendlichen des Weltjugendtages aufgestellt wurde. Im Mittelpunkt der Andacht mit Pfarrer Ernst aus Osterwieck stand in diesem Jahr der Hl. Jakobus, der im Rahmen des "Heiligen Jahres des Jakobuspilgerweges 2010" ganz besonders geehrt wird.
Vielen Dank für die Gemeinschaft mit Menschen aus Nah und Fern, die sich jedes Jahr immer wieder neu aufmachen zu einem Ort, der so historisch sehr bedeutend ist. In diesem Sinne bedanken wir uns auch beim Bauhof Elbingerode und dem Harzklub, die das Gelände so hervorragend vorbereitet haben.

(08.08.2010)
Am 07.August 2010 fuhren einige Mitglieder der Gemeinde St. Andreas und der Pfarrei in das koptische Kloster bei Höxter. Dort angekommen wurden wir herzlich von Bischof Damian, dem Bischof der Koptischen Kirche in Deutschland, begrüßt. Im Refektorium des Klosters gab es in gemütlicher Atmosphäre Kaffee und Kuchen, welcher zum Teil von der Gemeinde selbst gebacken wurde. Währendessen berichtete der Bischof über die vielfältigen Bauaktivitäten im Kloster. Nach dem ausgiebigen Kaffeetrinken bekamen wir eine Führung durch den Klosterkomplex, der zum Teil noch den ursprünglichen Zustand des Kloster nach Übernahme der Kopten in Höxter aufzeigt.
Nach der Führung, einem Zwischenstop in der benachbarten katholischen Kirche St. Mauritius mit einem Marienlied und der Besichtigung der Ausstellung über die Bibel und vielem mehr, trafen wir uns in der Kapelle. Dort erzählte Bischof Damian über die Geschichte der Kopten und deren Religion. Den Höhepunkt des Tages bildete die Abschlussandacht mit Gebeten, Gesängen und typisch koptischem Weihrauch. Besonders bereichernd für den Bischof waren aber die Gebete und Lieder der Gemeinde selbst im Anschluss der Abendandacht.
Er selbst sprach in einer kurzen "mutmachenden" Ansprache über die Großartigkeit des Glaubens und darüber, keine Angst zu haben den Glauben weiter zu geben. Wir bedanken uns bei Bischof Damian für den wunderbaren Nachmittag und Abend in seinem Kloster und wünschen viel Kraft für die kommende Zeit. Es war sicher nicht der letzte Ausflug in dieses Kloster.

Koptisch-Orthodoxes Kloster
der Jungfrau Maria und des heiligen Mauritius
Propsteistrasse 1a
37671 Höxter - Brenkhausen
www.koptisches-kloster-hoexter.de
(30.05.2010)
Am 28.Mai.2010 gastierte der international bekannte Konzertorganist Eric Dalest aus Marseille in unserer Gemeinde und begann damit seine Konzerttournee durch Deutschland mit einem Orgelkonzert in unserer Kirche.
In einem abwechslungsreichen Programm von romantischer Musik bis hin zu heiteren Musikstücken wie allbekannten Walzern, Märschen und Orchesterwerken, die er durch Transkriptionen auf der Ott-Orgel spielte, begeisterte er die zahlreichen Zuhörer von Jung und Alt.
"[...]Sie haben eine schöne kleine Orgel, mit vielen unterschiedlichen Charakteren [...]", so beschrieb Dalest die Orgel in seinen Dankesworten am Ende des Konzertes. Mit seiner Führung durch unterschiedliche Zeitepochen fand somit ein Musikabend der etwas "anderen und besonderen Art" statt.
Im Anschluss an das Konzert waren alle Gäste von nah und fern in unser Gemeindehaus am Goetheplatz eingeladen um den Abend bei einem Glas Wein in gemütlicher Atmosphäre mit dem Organisten ausklingen zu lassen. Alles in allem ein gelungenes Konzert und ein wunderschöner Abend. Wir hoffen Eric Dalest bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen!
Merci, Monsieur Dalest pour cette belle soiree!

(24.05.2010)
Mitglieder der Pfarrei St. Bonifatius aus Wernigerode und Elbingerode waren am 2. Pfingstfeiertag gemäß der Tradition zum ökumenischen Gottesdienst mit dem Motto "Geist macht mobil" in die Stiftskirche nach Gernrode gekommen. Im Anschluss informierte ein Film über den Fortschritt der Renovierungsarbeiten der bekannten Grabkammer.
(15.05.2010)
Vom 11.05.10 bis 15.05.10 pilgerten Mitglieder der Gemeinde St. Andreas Elbingerode und der Pfarrei St. Bonifatius auf den Wegen des hl. Jakobus. In diesem "Heiligen Jahr" werden mehrere Pilgerstäbe auf alten und neuen Pilgerwegen quer durch Europa zum Grab des hl. Jakobus nach Santiago de Compostella getragen. Am Fest des Heiligen am 25. Juli sollen sie dort übergeben werden, denn immer, wenn der 25. Juli auf einen Sonntag fällt, wird ein "Heiliges Jahr" ausgerufen.


(09.05.2010)
Die katholische Kirche im Nordharz-Gebiet hat am 09. Mai.2010 ihre Verwaltungsstruktur geändert. Es gibt es jetzt eine neue Pfarrei , die aus dem zurzeit existierenden katholischen Gemeindeverbund gebildet wurde.
Diese neue Pfarrei trägt den Namen "St. Bonifatius". Ihr gehören neben der bisherigen Pfarrei St. Marien Wernigerode die Gemeinden St. Andreas Elbingerode/Harz, die Gemeinde St. Benedikt Ilsenburg, die Gemeinde St. Josef Osterwieck, sowie die Gemeinde St. Maria Himmelskönigin in Hessen an. Mit der Strukturreform passt sich die katholische Kirche im Bistum Magdeburg den objektiven Gegebenheiten an. Insgesamt soll es am Jahresende 2010 statt der bisherigen 186 "Seelsorgestellen" noch 44 Pfarreien geben.
Auf dem Gebiet der neuen Pfarrei leben etwa 2300 katholische Gemeindemitglieder. Für sie wird sich nichts spürbar ändern. Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Allerdings hat die Pfarrei nun ein neues Logo. Es zeigt den Heiligen Bonifatius, welcher als Apostel der Deutschen gilt. Papst Johannes Paul II. sagte 1980 auf dem Domplatz zu Fulda einmal über den Heiligen Bonifatius: "Mit Bonifatius begann gewissermaßen die Geschichte des Christentums in eurem Land. Viele sagen, diese Geschichte neigte sich jetzt ihrem Ende zu. Ich sage Euch: Diese Geschichte des Christentums in Eurem Land soll jetzt neu beginnen, und zwar durch Euch, durch Euer im Geist des heiligen Bonifatius geformtes Zeugnis!"

(01.05.2010)
"Pilgern auf dem St.Jakobus-Pilgerweg durch Sachsen-Anhalt"
Zu diesem Thema fand mit Referent Herrn Rat Willi Kraning aus Magdeburg sowie Gästen aus der evangelischen Gemeinde am 27.4.2010 in unserem Gemeindehaus am Goethepark ein neuer Gesprächsabend statt.
Herr Rat Kraning sprach über die unterschiedliche religiöse Bedeutung des Pilgerns für jeden Einzelnen durch Stille, Besinnung und Gebet. Er nannte die Gründe für die Auswahl aus der Vielzahl der Kirchen und Klöster auf dem Weg von Brandenburg nach Thüringen. Für uns besonders interessant waren außer Magdeburg noch Schwanebeck, die Huysburg, Halberstadt und Quedlinburg. Er erwähnte auch, dass im Heiligen Jahr 2010 vom 5.-15.Mai ein "Goldenes Buch" auf dem Jakobsweg durch Sachsen-Anhalt getragen wird und dass auch wir zur Teilnahme auf Wegstrecken vom 13. bis 14.Mai von der Huysburg nach Bad Harzburg eingeladen sind.
In der Aussprache kam zum Ausdruck, dass im frühen Mittelalter ein Pilgerweg von Nöschenrode kommend durch Elbingerode mit seiner Jakobuskirche und einem Pilgerquartier weiter vorbei an der Andreaskirche in Lüttgenbodfeld zur Trogfurter Brücke in Richtung Nordhausen verlief. Dieser Weg wurde besonders in Jahreszeiten bevorzugt, in denen im Vorharz die Wege durch Überschwemmungen unpassierbar waren. Herr Rat Kraning erwähnte, dass es außer Elbingerode noch eine ganze Reihe von Orten mit Jakobuskirchen gäbe und dass man in einer Übersicht dazu auf ihre Bedeutung für den Jakobspilgerweg eingehen wird.
Die lockere und freie Gesprächsführung war auch Ursache für den gemütlichen Ausklang des Gesprächsabends, für die Gemeindemitglieder einige Flaschen von dem Wein bereitstellten, für die Himbeeren "am Jakobsweg" gepflückt wurden.
Wir danken Herrn Rat Kraning ganz herzlich für diesen schönen Gesprächsabend.
(13.04.2010)
Am Freitag, nach Ostern fand sich Jung und Alt aus unserer Gemeinde im Haus am Goethepark zu einem gemütlichen Beisammensein. Es wurde zusammen mit Speis und Trank wieder ein froher Gesprächsabend, an dem auch Pfarrer Ernst aus Osterwieck teilnahm.
(30.11.2009)
Schon am Samstag, den 28.11.2009, zwei Tage vor dem eigentlichen Termin, feierte die Kirchengemeinde Sankt Andreas ihr Patrozinium. Im Anschluss an das Festhochamt um 18:00 Uhr ließen wir den Abend im Gemeindehaus am Goetheplatz mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
(14.11.2009)
Am 13. November trafen wir uns zu "Gemeinde im Gespräch", einem Gemeindeabend. Herr Klaus Breitkopf von der katholischen Gemeinde St. Josef in Blankenburg berichtete über die gemeinsame Kirchenchronik.
Anschaulich erläuterte er die Anfänge der katholischen Gemeinden Blankenburg, Rübeland, Elbingerode nach der Reformation bis zum Tod Pfr. Röwers (erster Pfarrer in Elbingerode) im Jahr 1961. Es war ein sehr interessanter Abend.
(13.10.2009)
Es ist zur Tradition geworden, dass Mitglieder der katholischen Gemeinde, des Gemeindeverbundes und der evangelischen Gemeinde einmal im Jahr auf dem Jakobuspilgerweg zu den Resten der St. Andreaskirche nach Lüttgen-Bodfeld wandern.
So auch kürzlich wieder. Der Grund dieses alljährlichen Pilgerweges war das Fest des Heiligen Andreas, welcher der Patron der katholischenGemeinde ist und dessen Patronatsfest am 30. November gefeiert wird. Heinrich Kramer von der evangelischen Gemeinde war wie in jedem Jahr dabei und berichtete aus seinem Wissensschatz über die Geschichte des Bodfeldes und der Gemeinde, deren Pfarrer vermutlich auch die erste Elbingeröder Gemeinde geleitet hat. Anschließend wurde eine kleine Andacht von Diakon Rainer Schulze gehalten, bevor dann bei herrlichem Sonnenschein zu einem Picknick geladen wurde.
Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt Elbingerode für die gute Gestaltung des Umfeldes der Kirchenruine.
Volksstimme, 13.10.2009



| Samstag | hl. Messe 18:00 Uhr |
| Mittwoch | hl. Messe 18:00 Uhr |
| Freitag | Andacht 18:30 Uhr |